Alte Tradition Tempeltänzerinnen

Kambodscha möchte eine alte Tradition wieder aufleben lassen. Unter Pol-Pot, wurden die Tempeltänzerinnen verfolgt und nicht selten getötet, nun sollen sie wieder ihrem Gewerbe nachgehen, die Apsaras Tempeltänzerinnen, tanzen wieder die traditionellen Tänze.

 

Die Tempeltänzerinnen waren  vor 800 Jahren ein Teil der Khmer Kultur und gehörten zum religiösen Leben am Hof der Könige dazu. Es waren sehr junge, wunderschöne Frauen, die mit Schmuck behangen waren und nur mit einer Art Wickelrock bekleidet, der Oberkörper mit den makellosen Brüsten blieb unverhüllt. Viele von ihnen wurden zur Geliebten des jeweiligen Herrschers. An seinen Geburtstagen, sandten die Provinz Regenten ihm die Schönsten der Schönen als Geschenk. Die genaue Anzahl der am Hof tätigen Tempeltänzerinnen ist nicht bekannt, es sollen tausende gewesen sein.

 

Unter dem Regime von Pol-Pot wurde Kambodschas Tanzkultur verboten. Es wurde alles vernichtet, was in einem Zusammenhang zur Tradition der Tempeltänzerinnen stand und an sie erinnerte. Viele von ihnen fanden den Tod und die Tradition starb mit ihnen. Wenige konnten vor den Roten-Khmer fliehen, oder  versuchen ihre Identität als Tänzerin zu leugnen. An der Universität in Phnom Penh, wird versucht, die alte Tradition wieder zum Leben zu erwecken, aber viele der Bräuche sind einfach in Vergessenheit geraten.

 

Die jungen kambodschanischen Mädchen sind an einer Ausbildung als Tempeltänzerin brennend interessiert. In etwa werden zehn Prozent von ihnen nach einer Bewerbung an der Schule angenommen. Sie müssen viele Gesten und Stellungen erlernen, die symbolischen Charakter haben. Die Mädchen träumen vom großen Geld in der Tourismus Branche.

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