Christliche Hilfsorganisationen bereichern sich

Als hätte Kambodscha nicht nicht schon genug Probleme die Kriegsereignisse zu verarbeiten, muss sich das Land nun auch noch mit dubiosen Hilfsorganisationen auseinandersetzen. Die Rede ist von den unlauteren Organisationen nicht von denen, die bemüht sind Entwicklungshilfe zu leisten. Diverse “Hilfswerke” nutzen die Not des Landes aus, sammeln Spenden an denen sie sich bereichern. Dabei geht es nicht um “Peanuts,” es geht um Milliardenbeträge die in die eigene Tasche gewirtschaftet werden.

 

Bei den ortsansässigen Ausländern in Kambodscha stießen sie mit ihrer heuchlerischen Hilfsbereitschaft auf heftige Proteste und Ablehnung. Die durchschauen im Gegensatz zu den gutgläubigen Einheimischen die unlauteren Absichten der nur am Gewinn interessierten Hilfsorganisationen. Die Ausländer nahmen kein Blatt vor den Mund, legten sich mit den selbsternannten “Missionaren” an. Die Phnom Penh Post griff das Thema auf, machte es öffentlich bekannt. Die größte Hilfsorganisation im Land ist World Vision. Es verwundert doch sehr, dass dieses Unternehmen äußerst gute Kontakte zur UNICEF und der UNESCO unterhält. In Amerika arbeiten sie sogar gemeinsam mit der Regierung an Entwicklungshilfeprogrammen.

 

World Vision bereichert sich jährlich um einige Milliarden Dollar an dem Elend anderer Menschen. Patenschaften für Kinder sind dabei ihr einträglichste Geschäft. Lächelnde Kinder auf Fotos wecken die Spendenbereitschaft der Mitleid empfindenden Spender. Ein Bruchteil der Gelder wird für den eigentlichen Zweck, nämlich für die Ausbildung der Kinder verwendet. Ferner sollen die lieben “Kleinen” christianisiert werden. Ein Unding in der heutigen Zeit. Kambodschaner sind nach wie vor meist gläubige Buddhisten. Ihr Glauben sollte ihnen gelassen werden, wenn sie ihn nicht aus eigenem Antrieb wechseln möchten. Die meisten “Einnahmen” der Hilfsorganisation werden für ihr eigenes luxuriöses Leben ausgegeben. Die besten Hotels sind gerade gut genug, Autos der gehobenen Klasse müssen ebenfalls sein. Verbucht wird das Ganze unter Spesen. Sich an der Not und dem Elend anderer zu bereichern ist einfach Übel.

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