Das Übel mit den Landminen

Noch immer liegen in Kambodscha etwa sechs Millionen nicht detonierter Landminen an Wegen, im Dschungel und in Feldern. Das Übel ist, oftmals detonieren sie in der Nähe von Siedlungen und Schulen, ausgelöst, durch spielende Kinder. Von ihnen wird die Landmine als Spielzeug angesehen, kennen die Gefährlichkeit, die von den Minen ausgeht nicht. Auch heute werden noch viele Kambodschaner durch Minen verstümmelt, die Hauptleidtragenden sind die Kinder, deren Zukunft ungewiss ist.

 

30 Jahre Krieg hinterließen Spuren und trieb Kambodscha in die Armut, aus deren Klauen sich das Land, dank dem Tourismus, langsam befreit. Aus Armut siedeln viele Einheimische in Regionen, in denen sich nachweislich Landminen befinden, keiner erhebt Anspruch auf das Land, deshalb können die Amen dort unbehelligt leben. Bei der Räumung der Minen ist Kambodscha auf die Hilfe von außen angewiesen. Die UNICEF leistet einen erheblichen Beitrag, um die Not der Opfer zu lindern und betreibt Aufklärung.

 

Zudem fördert die UNICEF die Ausbildung der Lehrer, dies ermöglicht es dem Lehrpersonal, eine bessere Aufklärung der Kinder zu gewährleisten. Die Kinder lernen, den Gefahren durch die Landminen aus dem Weg zu gehen. UNICEF versorgt die Kinder mit Gehhilfen und Prothesen, die Schulen werden Behinderten gerecht gestaltet. Trotz der intensiven Arbeit inländischer und ausländischer Minenräumkommandos, wird es noch Jahre dauern, ehe das Übel mit den Landminen in Kambodscha der Vergangenheit angehört.

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