Der Landraub in Kambodscha geht weiter

Eine Million Menschen in Kambodscha, rechnen damit von ihrem Land vertrieben zu werden. Schuld ist die Regierung, sie benötigt große landwirtschaftliche Nutzflächen, um Agrarprodukte anzubauen. Alle Erzeugnisse können zollfrei in die EU exportiert werden. Politiker und windige Geschäftemacher, beteiligen sich an der Vertreibung der Bevölkerung von ihrem Land, machen riesige Gewinne. Wer sich dagegen wehrt, wird schnell mundtot gemacht.

 

Auch Phnom Penh bleibt nicht davon verschont. Die Hauptstadt platzt aus allen Nähten, ist überbevölkert. Der Grund ist die hohe Geburtenrate Mitte der 80 er Jahre. Die alten Gebäude werden durch neue ersetzt, die Mieten sind für die Einwohner nicht bezahlbar. Eine Art Landraub in der Stadt. Die Konzerne der reichen Nachbarländer China, Thailand und Vietnam, investieren große Summen, kaufen oder pachten Land und unterstützen damit indirekt die kambodschanische Regierung. Bleibt die Frage, wie viel wandert in private Taschen. Die Weltbank reagierte prompt, fördert den Landkauf nicht mehr durch ihre Zahlungen.

 

Die Kambodschaner auf dem Land sind zutiefst verunsichert, jeden Tag können sie von ihrem Land vertrieben werden. Unter Pol Pots Regierung, wurden alle Grundbücher vernichtet. Die Besitzverhältnisse für das Land sind vollkommen unklar. Im Zweifelsfall, wird es von der Regierung beschlagnahmt und verpachtet. Die Korruption blüht. Es wurden Organisationen gegründet, die sich gegen den fortgesetzten Landraub wehren, erreicht haben sie nichts gegen die Mächtigen im Land. Der Landraub wird in nächster Zeit nicht zu stoppen sein.

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