Geburten sind schwierig

Gerade in den ländlichen Gebieten sind Geburten nach wie vor schwierig. Der nächste Arzt oder eine ausgebildete Hebamme sind oft weit entfernt, so sind die Menschen auf sich selber angewiesen. Geburten sind schwierig, weil sie in den Dörfern noch zu Hause stattfinden, keine technischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Unqualifizierte, nicht ausgebildete Hebammen gefährden das Leben von Mutter und Kind.

 

Nach den Geburten treten oft Fieber und andere Krankheiten auf. Einige Frauen können nicht stillen, für Babynahrung fehlt das Geld. Krankenhäuser sind mehrere Kilometer entfernt, bleibt der Weg in eine teure private Klinik. Die ist teuer, muss aus der eigenen Tasche gezahlt werden. Öffentliche Verkehrsmittel stehen auf dem Land in Kambodscha nicht zur Verfügung, ein Taxi zu ordern Übersteigt die finanziellen Verhältnisse. Die Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern in Kambodscha ist im Vergleich zu anderen Ländern hoch. Es gibt Organisationen, die Aufklärungsarbeit betreiben, um die Geburten weniger schwierig für Mutter und Kind zu machen.

 

Die Frauen selber zeigen Initiative. Mütter die bereits Kinder bekamen, organisieren Treffen mit schwangeren Frauen und geben ihre Erfahrungen bei der Geburt weiter. Geburten sind außerdem schwierig, da die hygienischen Zustände in den Häusern zu wünschen übrig lässt. Infektionen sind an der Tagesordnung, die Medikamente zur Heilung teuer. Es werden diverse Hausmittelchen durchprobiert. Um die Geburten in Kambodscha weniger schwierig zu machen, sind Vorsorgeuntersuchungen und eine gute Vorbereitung auf die Geburt von Nöten. Es wäre sinnvoll eine Liste der Ärzte, Hebammen und Krankenhäuser zu erstellen, die in der Nähe der Schwangeren liegen, um im Notfall helfen zu können. Nur so lässt sich die hohe Sterblichkeitsrate bei Mutter und Kind senken. Verhindert Folgenschwere Erkrankungen.

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