Gute Reisernte

Nach wie vor ist die Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftszweig in Kambodscha. Der Reis-Anbau steht dabei an erster Stelle, Kambodscha ist mit einer der führenden Reis-Produzenten in der Welt. Der wirtschaftliche Aufschwung des Landes durch den Tourismus und die Landwirtschaft, hat wesentlich zur Verbesserung der Lebenssituation der gesamten Bevölkerung beigetragen. Beim Reis-Anbau gehen die Bauern neue Wege. Durch die Anbau Methode SRI erzielen sie eine gute Ernte.

 

Diese von vielen Bauern angewandte Methode kommt ohne den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger aus. Die Organisation CEDAC hält Schulungen ab, bei denen die Reisbauern mit dem Umgang der Methode vertraut gemacht werden. Die Reisernte erzielt zudem höhere Gewinne, da sie mit dem Prädikat aus biologischem Anbau versehen werden kann. Eine gute Reisernte bedeutet mehr Gewinn und somit ein besseres Leben für die Menschen.

 

Thailand ging diesen Weg schon vor Jahren, setzte auf Bio Produkte und das mit großem Erfolg. Sie exportieren ihre Produkte mittlerweile in alle Teile der Welt. In Kambodscha wird sich bei konsequenter Weiterführung der Bio Strategie mit Sicherheit auch ein grösserer wirtschaftlicher Erfolg einstellen, die Armut der Bevölkerung verringern. Für die Reisbauern gibt es viel zu tun. Das Land muss intensiver bearbeitet werden und vor der Erosion durch Sturzfluten, die Kambodscha jedes Jahr während der Monsun Zeit  heimsuchen, geschützt werden. Die Regierung hat wie immer ehrgeizige, hochgesteckte Ziele. So will sie bis zum Jahr 2015 eine Million Tonnen Reis exportieren.

 

Zuerst müssen aber einmal die Grundvoraussetzungen geschaffen werden, zum Beispiel der Bau von neuen Reismühlen. Die Häfen in Phnom Penh und Sihanoukville müssen dem zu erwartenden Transport Volumen angepasst werden, ebenso das marode Straßennetz. Andernfalls können sie mit den anderen Reis exportierenden Ländern Thailand und Vietnam nicht konkurieren. All diese Maßnahmen werden dazu führen, dass das Land weiterhin eine gute Reisernte einfährt und die Lebensbedingungen der Landbevölkerung verbessern.

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