Hilfe für Mekong Delfine

Seit Jahren sind die Irawadi Delfine nicht nur in Kambodscha vom Aussterben bedroht. Der Tourismus könnte helfen, die bedrohten Mekong Delfine zu retten. Die Touristen, haben begriffen, dass weltweit etwas für den Erhalt der Natur getan werden muss. Der Ökotourismus setzt sich immer mehr durch. Mit dessen Hilfe und dem Interesse der Touristen für die Irawadi Delfine, könnte deren Situation zumindest verbessert werden.

 

Mit den Geldern aus dem Tourismus werden Fluss-Hüter bezahlt. Mit deren Hilfe, sollen die strengen Gesetze zum Schutz der Mekong Delfine eingehalten werden. Die Fischerei mit Netzen, ist bereits lange verboten, wird trotzdem praktiziert. Laut offiziellen Angaben, gibt es mittlerweile nur noch etwa 180 Irawadi Delfine. Bisher wird die Nichtbeachtung der Gesetze zum Schutz der Delfine nicht bestraft. Die Fischer und deren Familien sind durch die Beschlagnahmung der Netze genug gestraft, sagen die Behörden. Das trifft sie an ihrem wunden Punkt, den Finanzen. Ohnehin schon arm, haben sie durch die Beschlagnahmung der Netze über einen längeren Zeitraum keine Einkünfte. Die Armut treibt die Kambodschaner dazu, die Gesetze zu missachten. Irgendwie müssen sie überleben. Deshalb ist die Bekämpfung der Armut primäres Ziel der Regierung.

 

Gerade in den ländlichen Gebieten Kambodschas setzt sich der Ökotourismus durch. Ein erster Schritt, die Armut einzudämmen und eine Hilfe für die Mekong Delfine. Die werden durch den Fischfang weniger bedroht, da sich den Einheimischen andere Einnahmequellen erschließen. Fast 40 Dörfer beteiligen sich bisher an dem Ökotourismus-Projekt. Hatten bereits im letzten Jahr circa 30 000 Touristen zu Gast. Zusätzlich bringt der Verkauf von selbst gefertigten Souvenirs Geld in die Kassen. Eventuell sind so mit Hilfe der Touristen und durch die Einhaltung der Gesetze die Irawadi Mekong Delfine zu retten.

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