Kambodscha beste Reisezeit – Der Fluss Tonle Sap

Die beste Reisezeit für einen Besuch des Tonle Sap, ist die Trockenperiode von November bis Mai. Es herrscht ein mildes, trockenes Klima, der Fluss fließt gemächlich dahin und gemietete Boote sind leicht zu steuern. Einer Fahrt zu den “schwimmenden Dörfern” steht also nichts im Weg.

 

Der Tonle Sap setzt sich aus verschiedenen Seen und Flüssen zusammen, eigentlich ist es eher eine Region, obwohl der Fluss den gleichen Namen trägt. Für die Menschen des Gebietes ist er die Lebensgrundlage. Jeden Tag ist die kleine Fischfangflotte auf dem Fluss unterwegs und geht ihrem Tagesgeschäft nach, dem Fischfang. Durch den Tonle Sap ist das umliegende Land ständig feucht, somit bestens für die Landwirtschaft geeignet. Angebaut wird Reis. In der Trockenzeit wird das Land durch ein raffiniertes Kanalsystem bewässert.

 

Eine Besonderheit des Tonle Sap ist: Er wechselt zweimal im Jahr die Fließrichtung. Verantwortlich dafür ist der Mekong. Die heftigen Regenfälle und die Schneeschmelze im Himalaya lassen den Wasserstand des Mekong steigen und das flache Land wird überflutet. Im September ist der Höhepunkt der Überflutung erreicht, ein drittel der landwirtschaftlichen Nutzflächen steht unter Wasser. Die Ökologie des Flusses ist durch Überfischung, es gibt etwa 300 Arten, und durch die Dünnung der Nutzflächen gefährdet.

 

Die beste Reisezeit um den Tonle Sap zu erkunden, ist deshalb die Trockenzeit. Da der Wasserstand des Flusses ständig schwankt, leben die Menschen in kleinen Hausbooten, die je nach Bedarf einfach an einen anderen Standort gesteuert werden können. Daher der Name “schwimmende Dörfer.” Ein Ausflug dahin lohnt sich, vergleichbare Dörfer gibt es in Vietnam und China.

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