Kambodscha – Bootsfahrt auf dem Mekong

Auf dem Mekong werden eine ganze Reihe Bootsfahrten zu den unterschiedlichsten Zielen angeboten. Der Mekong gehört zu den imposantesten Flüssen der Welt. In der Regenzeit, wenn er Hochwasser führt, erreicht er eine unglaubliche Fließgeschwindigkeit und in kleineren Booten wird einem Angst und Bange.

 

Eine sehr schöne Bootsfahrt auf dem Mekong, startet in Vietnam von dem Hafen My-To und endet in der kambodschanischen Küstenstadt Siem Reap. Für die 600 Fluss-Kilometer, braucht das Boot eine Woche. Erster Stop, ist die Kleinstadt Cai-Be, zahlreiche Kanäle durchziehen den Ort, auf Langbooten wird Essen verkauft. Ansonsten einige Tempel und Kirchen, nichts besonderes. Erst am nächsten Morgen, wird festgestellt, dass es hier einen quirligen, schwimmenden Markt gibt. Auf ihm wird praktisch alles von den Booten aus verkauft. Weiter geht die Fahrt stromaufwärts.

 

Reisfelder wechseln sich mit Mangrovenwäldern ab, kleine und grössere Dörfer ziehen vorbei. Die Bewohner waschen ihre Wäsche im Mekong, nehmen gleichzeitig ein Bad. Bald ist die Grenze zu Kambodscha erreicht. In der Stadt Chau-Doc wird eine Stadtbesichtigung angeboten. Es gibt den großen Tagesmarkt, den Tempel Quan-Cong, der über wunderbare Wandmalereien  mit Drachen-Motiven verfügt. Auf dem Sam-Mountain, befinden sich auch zahlreiche Tempel, die den Chinesen und Vietnamesen als Pilgerstätten dienen. Von oben hat man eine gut Aussicht über die umliegende Landschaft.

 

Am Grenzübergang zu Kambodscha, zwei armselige Zoll-Baracken. Zollbeamte aus Vietnam und Kambodscha kommen an Bord, das Abstempeln der Pässe dauert endlos. Vom Mekong aus betrachtet, macht die Hauptstadt Phnom Penh einen beeindruckenden Eindruck. Dort werden Nationalmuseum und der Königspalast besichtigt. Wer möchte, kann auch noch die Markthalle und die Silber-Pagode aufsuchen. Eine Bootsfahrt auf dem Mekong, ist entspannend, vermittelt viel von der Landschaft, entlang des Flusses. Die Fahrten werden ganzjährig angeboten.

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