Kambodscha – Chaos im Straßenverkehr

Wie auch in Thailand, ist der Straßenverkehr in Kambodscha ein einziges Chaos. Sicherlich gibt es Verkehrsregeln, aber keiner scheint sich daran zu halten, oder legt sie nach seinem eigenen Verständnis aus. Mopeds, Fahrräder, sogar Autos fahren einfach in die Gegenrichtung, Einbahnstraßen existieren nicht. Die Polizei sieht geflissentlich zur Seite. Abbiegen ohne Blinker ist noch das kleinste Übel. Beliebt ist es, scheint eine Art Volkssport zu sein, Tankstellen als Abkürzung zum Abbiegen zu nutzen. Jeder sollte sich überlegen, ob er an diesem Chaos im Straßenverkehr teilnehmen möchte.

 

Dadurch, dass es den meisten Kambodschanern finanziell immer besser geht, nehmen auch ständig mehr Fahrzeuge an dem Chaos im Straßenverkehr teil. Es scheint unmöglich zu sein, die Verkehrsteilnehmer an eine gewisse Disziplin und Rücksichtnahme aufeinander zu gewöhnen. Selbst deftige Strafen seitens der Behörden, brachten keine Verbesserung der Situation. Es bleibt chaotisch auf den Strassen.

 

Auch scheint den Kambodschanern der Sinn und Zweck von Ampelanlagen nicht geläufig zu sein. Sie werden übersehen und bei rot überfahren. Um die Strassen als Fußgänger zu überqueren, gehört eine ordentliche Portion Mut. Für die motorisierten existieren Fußgänger nicht, was haben sie auf der Fahrbahn zu suchen? Um das Chaos im Straßenverkehr in den Griff zu bekommen, wurden Verkehrsinseln, Zäune und Leitplanken angebracht. Das weckte aber nur den Ehrgeiz der Fahrer, sie verlängerten die Fahrt auf der falschen Fahrspur um etliches, bis sie eine Möglichkeit finden, wieder die richtige Spur zu benutzen. Ein Wunder, dass bei dem Chaos im Straßenverkehr relativ wenig Unfälle passieren. Weiterhin gute Fahrt.

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