Kambodscha – Das neue Selbstbewusstsein

Die Wirren des Krieges sind überstanden, die Normalität ist wieder eingekehrt. Langsam entwickelt sich die Tourismus-Branche zu einer der Haupteinnahmequellen. Auch die übrige Wirtschaft ist im Aufwärts-Trend. Die Kambodschaner sind stolz auf das Erreichte, zeigen das neue Selbstbewusstsein auch nach außen. Ein Land befindet sich wieder auf dem Weg nach oben.

 

Die ständigen Unruhen im benachbarten Thailand, kommen Kambodscha zu Gute. Die Urlauber und auch die Rentner, die lange Zeit in Thailand leben, wandern nach Kambodscha ab. Zugegeben, viele Urlauber kommen nur wegen Angkor Wat und um die Gebäude zu besichtigen, in denen Pol Pot und seine Rote Khmer Schargen ihre Greueltaten begingen. Einige Architektur interessierte, besuchen die Städte, in denen die französische Kolonial-Stil-Bauweise vorherrscht. Leider zieht Kambodscha nur wenige Bade-Urlauber an. Am bekanntesten sind die Orte Sihanoukville und Siem-Reap, das heute von Modernen Hotels im Khmer-Stil geprägt ist. Die Gesamtheit dieser positiven Entwicklungen, heben das neue Selbstbewusstsein der Kambodschaner. Sie sind wieder stolz auf ihr Land.

 

Auch die Hauptstadt Phnom Penh hat sich erholt, die alten Art-Deco-Paläste wurden saniert, erstrahlen im alten Glanz und beherbergen heute größtenteils Hotels und Restaurants. Eine Mischung aus den französischen Einflüssen und der asiatischen Exotik, verleihen der Stadt das gewisse Etwas. Im Gegensatz zu Thailand, wo es immer wieder zu Unruhen durch die Bevölkerung und durch die Politik kommt und den dortigen Tourismus zurückwirft, geht es in Kambodscha stetig mit kleinen Schritten vorwärts. Dies erklärt das neue Selbstbewusstsein der Kambodschaner.

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