Kambodscha – Die Jugend im Wandel

Wie überall auf der Welt, so auch in Kambodscha, ist die Jugend im Wandel begriffen. Sie sehen alles viel lockerer als die ältere Generation, so geht ebenfalls ein Teil der alten Kultur und Tradition verloren. Durch westliche Kino- und Fernsehfilme, nehmen sie mehr und mehr auch westliche Gewohnheiten an, auch wenn diese oft einen negativen Einfluss haben. Dieser Einfluss ist nicht aufzuhalten.

 

Die Jugend greift zu Alkohol und Drogen auch der Sex wird liberaler gehandhabt, es wird schon lange nicht mehr bis zur Ehe damit gewartet. Eine Studie brachte Zutage, dass 91 Prozent aller männlichen Kambodschaner zwischen zehn und 24 Jahren schon einmal Alkohol zu sich genommen haben, bei den weiblichen, sind es immerhin noch erschreckende 70 Prozent. Glücklicherweise, probierten nur 15 Prozent der Männer und vier Prozent der Mädchen harte Drogen aus. Beim Sex überwiegen die jungen Männer mit 41 Prozent, die Mädchen sind auch da mit vier Prozent wesentlich zurückhaltender. Einige hatten allerdings schon eine Abtreibung hinter sich. Nicht immer ist es ein Vorteil, wenn die Jugend im Wandel begriffen ist.

 

Die Studie dürfte repräsentativ sein, da sie sowohl in der Hauptstadt Phnom Penh, als auch in den ländlichen Regionen durchgeführt wurde. Die Befragungen fanden in Massagesalons, Snooker-Hallen, Karaoke-Bars, Spielhöllen und Kneipen statt. Die Wahl der Lokalitäten in denen die Jugendlichen verkehren, gibt schon Aufschluss, über ihre Moral und Lebenseinstellung. Spaß um jeden Preis! Sie schließen sich zu Gruppen zusammen, in denen 10 jährige genauso angetroffen werden, wie Jugendliche im Alter von 25 Jahren. Verharmlosend wird betont, dass dies prozentual auf ganz Kambodscha gesehen eine verschwindend kleine Gruppe sei. Trotzdem muss angemerkt werden, dass sich die Jugend im Wandel befindet, weg von den althergebrachten Traditionen, hin zu westlichen Verhaltensweisen.

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