Kambodscha ging an die Börse

Seit April diesen Jahres ist Kambodscha an der Börse vertreten. Für die Zukunft wie es scheint ein schlauer Schachzug. Im Auge dürften die Kambodschaner das Jahr 2015 haben. Dann tritt das asiatische Bündnis in Kraft und es dürfte einige Veränderungen in der Wirtschafts- und Unternehmensstruktur des Landes geben. Bisher allerdings war noch nicht viel Bewegung an der Börse zu beobachten.

 

Aber einige Unternehmen bekundeten ihr Interesse an einem Börsengang. Die Schwierigkeit besteht darin, die Voraussetzungen für eine IPO zu erfüllen. Die Unternehmen zögern das solange wie möglich hinaus, bis am Markt wieder mehr Liquidität herrscht. Gravierender Nachteil dieser Praktik: Anleger verlieren das Vertrauen in die Börse und die kambodschanische Wirtschaft. Für Anfang nächsten Jahres rechnen die Experten mit einem Aufschwung.

 

Der Aktienkurs der Phnom Penh Wasserwerke zum Beispiel sank weit unter den Ausgabekurs der Aktie ab. Die Kambodschaner haben keinerlei Erfahrung mit der Börse. Aufklärung tut Not. Bisher sind gut ein Drittel der Investoren an der kambodschanischen Börse im Ausland ansässig. Unternehmen mit einer positiven Bilanz und genügend Kapital im Rücken, sehen keine Veranlassung an die Börse zu gehen. Einige staatliche Unternehmen erfüllen nicht die Voraussetzungen dafür. Sonst ging manches Unternehmen an die Börse, um sich mit frischem Kapital zu versorgen. Bleibt abzuwarten, wie groß die Akzeptanz im Jahr 2013 ist.

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