Kambodscha setzt auf asiatische Touristen

Touristen aus Europa spielen in Kambodscha mit einem Anteil von unter 20 Prozent nur eine untergeordnete Rolle. Dabei sind Touristen aus Frankreich am häufigsten vertreten. Die Deutschen sind bei Reisen nach Kambodscha eher zurückhaltend und machen nur einen kleinen Teil des Tourismus-Aufkommens aus. Im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern halten sie Kambodscha für zu teuer und die angebotenen Leistungen für weniger attraktiv.

 

Den größten Anteil im Tourismus machen asiatische Touristen aus. Dabei liegen die Koreaner ganz weit vorne, gefolgt von den Chinesen, Laoten, Thailändern und Japanern. Übertroffen werden diese Nationen von den Vietnamesen. Allerdings kommen asiatische Touristen weniger wegen der Sehenswürdigkeiten und der herrlichen Strände ins Land. Sie wollen der allen Asiaten eigenen Spielleidenschaft frönen. In fast allen umliegenden Ländern ist das Glücksspiel verboten und es gibt dort wenn überhaupt nur illegale Casinos. Kambodscha ist da liberaler, es gibt eine ganze Reihe legaler Casinos, die fast alle in Grenznähe gelegen sind.

 

Asiatische Touristen nutzen das Angebot, wie die Besucherzahlen eindeutig belegen. Andere Länder in Asien, in denen das Glücksspiel ebenfalls erlaubt ist, sind wesentlich teurer als Kambodscha. Die Kaufkraft der Asiaten nahm in den letzten Jahren auf Grund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung rasant zu. Sie geben das Geld mit vollen Händen aus. Auf diese Situation setzt Kambodscha und macht die Casino-Besuche für asiatische Touristen attraktiver. Die Casinos bieten kostenlose Buffets, Drinks und diverse andere Serviceleistungen an. So dürfte auch im Jahr 2013 wieder einmal ein neuer Besucherrekord erreicht werden.

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