Kinder leiden unter mangelnder Hygiene

Die Kinder der Landbevölkerung in den kleinen Dörfern Kambodschas sind stark gefährdet, da die Hygiene zu wünschen übrig lässt. Eine Wasserversorgung gibt es nicht, das Wasser kommt aus Brunnenanlagen und ist mit giftigen Stoffen belastet. Die Dorfschulen haben nicht einmal eine halbwegs vernünftige Toilette, die Schüler sind gezwungen, die unhygienischen Latrinen aufzusuchen.

 

Einige Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Hygiene zu verbessern und so die Kinder vor Krankheiten zu schützen. Dabei spielt Wasser eine wichtige Rolle. Nach wie vor sterben viele Kinder durch verseuchtes Wasser, oder daraus resultierenden Erkrankungen des Magen- Darmtraktes. Das führt zu Durchfall, der nicht selten tödlich verläuft. Aufklärung tut Not. Die Kinder sollen lernen, warum Hygiene so wichtig ist. Die Eltern können ihren Sprösslingen dieses Wissen nicht vermitteln, sie kennen es selber nicht besser. In tropischen Ländern gibt es eine Vielzahl von Bakterien, da kann einfaches Hände waschen schon zu einer Verringerung von Infektionskrankheiten führen. Es wird auch versucht, die sanitären Anlagen und die Qualität des Trinkwassers zu verbessern. Dadurch erhöht sich der Standard der hygienischen Verhältnisse.

 

Die Schulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung. Die Kinder werden angehalten, sich vor dem Essen und nach dem Spielen im Freien die Hände zu waschen. Wasser soll vorher abgekocht werden, nicht unmittelbar aus der Brunnenanlage getrunken werden. Das Brunnenwasser ist verantwortlich für Hautkrankheiten, kann sogar Krebs erzeugen. Langsam aber stetig erreicht dieses Wissen einen grösseren Teil der Bevölkerung. Sie beginnt sich entsprechend zu verhalten. In einigen Regionen des Landes wurde die Situation schon soweit verbessert, dass die Kinder nicht mehr unter mangelnder Hygiene leiden müssen. Die Anzahl der Erkrankungen ging zurück.

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