Malaria Erreger resistent

Malaria ist eine ernst zunehmende Erkrankung, an der jährlich weltweit über eine Million Menschen sterben. In der Regel wird sie durch Moskitos übertragen. Schon vor einigen Jahren entwickelte sich in Kambodscha eine besonders gefährliche Form. Diese Form der Malaria Erreger ist resistent und kann mit den üblichen Mitteln nicht behandelt werden. Bei den kleinsten Anzeichen einer Erkrankung sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

Inzwischen hat sich die Malaria bis an die Grenzen der Nachbarländer Myanmar und Thailand ausgebreitet. Die zuständigen Behörden dieser Länder sind beunruhigt, dass es zu einer Epidemie kommen könnte, der sie mehr oder weniger machtlos gegenüber stehen. Das bewährte Malaria Mittel Artemisinin zeigt bei einer Behandlung nicht die übliche Wirkung. Der Regierung in Kambodscha ist der Erreger seit dem Jahr 2006 bekannt. Durch Mutation wird der Erreger in kürzester Zeit ständig resistenter und somit gefährlicher. In den wenigsten Fällen heilt die Malaria langsam von alleine aus.

 

Da die Malaria Erreger vor Grenzen nicht halt machen, dürfte auch in Thailand in absehbarer Zeit mit einer deutlichen Steigerung der Erkrankung zu rechnen sein. Wissenschaftler versuchen ein Mittel gegen die bisher resistenten Malaria Erreger zu entwickeln. Das erweist sich als äußerst schwierig, da der Erreger beängstigend schnell wieder mutiert. In Afrika bekam man die Krankheit in den letzten Jahren mehr oder weniger in den Griff. Jedenfalls belegen die aktuellen Zahlen einen deutlichen Rückgang. Was nicht zuletzt auf die Behandlung mit Artemisinin zurückgeführt wird. In Asien nahm die Malaria dagegen zu. Mit ein Grund dürfte sein, dass bedenkenlos auch bei der kleinsten Entzündung Antibiotika verabreicht wird. Das fördert selbstverständlich die Resistenz der Malaria Erreger und würde zudem ihre rasche Mutation erklären.

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