Sicherheit in Kambodscha

Die Sicherheit hat sich in Kambodscha sehr verbessert.  Überfälle auf Touristen kommen in Kambodscha recht selten vor, mit Diebstählen und Trickbetrügereien muss aber gerechnet werden. In Sihanoukville, Kampong Som und Siem Reap können sie selbst bei Nacht gefahrlos zu Fuß unterwegs sein. Sie gelten allgemein als sehr sicher.

 

In Phnom Penh sollten sie mehr Vorsicht walten lassen. Meiden sie bei Dunkelheit einsame Viertel und die kleinen verwinkelten Gassen. Für den Rückweg in das Hotel nehmen sie zur eigenen Sicherheit ein “Motodop.” (Moped-Taxi) Achten sie auf vorbeifahrende Mopeds, der Beifahrer könnte ihnen die Tasche oder die Halskette entreißen. Bei einem Sturz kann dies zu erheblichen Verletzungen führen. Reiseschecks, Pässe, Bargeld und Schmuck gehören in den Hotel-Safe. Sollte ihnen trotz aller Vorsicht etwas abhanden kommen, sofort eine Anzeige bei dem zuständigen Polizeirevier erstatten.

 

Auch Ausflüge in das Landesinnere sind wesentlich sicherer geworden, als noch vor Jahren. Durch intensive Bemühungen der UNO wird Kambodscha so schnell wie eben möglich, von den Minen, die von den Amerikanern hinterlassen wurden, gesäubert. Durch die permanenten Grenzkonflikte zwischen Thailand und Kambodscha sollte die Grenz-Nähe gemieden werden. Einige der Grenzübergänge sind übrigens geschlossen. Bitte erfragen sie vor Ort, um welche es sich handelt, da sich das ständig ändern kann. Die Sicherheit an den Grenzen nahm zu, seitdem Thailand und Kambodscha zumindest vorübergehend, eine Art “Frieden” geschlossen haben.

 

Sollten sie mit einem geliehenen Moped auf eigene Faust das Land erkunden wollen, sorgen sie bitte dafür, dass sie frühzeitig eine Unterkunft finden, nicht bei einbrechender Dunkelheit fahren müssen. Wenn sie sich entsprechend verhalten, ist Kambodscha ein verhältnismaessig sicheres Land. Jeder kann durch sein Verhalten viel zur eigenen Sicherheit beitragen.

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Die Kommentare sind geschlossen.