Sind kambodschanische Arbeitsbedingungen gut?

In Kambodscha sind die Arbeitsbedingungen im Vergleich zu den Nachbarn recht gut. Allerdings kommt es immer wieder zu kleineren und grösseren Zwischenfällen in den Fabriken. Besonders die Textilindustrie ist betroffen. Dort sind die Arbeitsbedingungen durch die Verwendung von Chemie nicht als gut zu bezeichnen. Durch die Dämpfe, die durch die Verarbeitung der Textilien entstehen, fallen die Arbeiter bisweilen in Ohnmacht. Von den Langzeitfolgen einmal ganz zu schweigen.

 

In den Fabriken arbeiten meist Frauen, die den Unterhalt für die gesamte Familie verdienen müssen. Dabei sind die Arbeitsbedingungen für asiatische Verhältnisse scheinbar akzeptabel. Der Sicherheitsstandard ist für Asien gut und die Arbeiterinnen haben Rechte. Keine Selbstverständlichkeit in Kambodscha. Die Näherinnen haben eine sieben Tage Woche und verdienen einschließlich der anfallenden Überstunden etwa 90 US Dollar im Monat. Ein fürstlicher Lohn in dem armen Land.

 

Durch immer mehr Aufträge aus dem Ausland, arbeitet annähernd die Hälfte der Einheimischen in der Textilindustrie. Textilien sind der Export Artikel Nummer eins in Kambodscha. Ausländische Auftraggeber lassen gerne in Kambodscha fertigen. Die Fabriken gelten als sozial eingestellt und liefern sauber verarbeitete Ware ab. Die Arbeitsbedingungen verbessern sich laufend, um den Näherinnen die Fertigung zu erleichtern. Nach dem Motto: Nur zufriedene Arbeiter garantieren eine entsprechend gute Leistung. Da die meisten kambodschanischen Arbeiter aus der Landwirtschaft kommen, wurden sie für die entsprechenden Arbeitsvorgänge angelernt. Laut einer Umfrage, sehnen sich viele nach dieser Beschäftigung zurück. Dort sind die Arbeitsbedingungen gut, sie bestimmen diese selber.

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