Spielcasinos

Wie alle Asiaten sind auch die Kambodschaner ein spielfreudiges Volk, es kann fast schon als Sucht bezeichnet werden. In Thailand ist Glücksspiel offiziell verboten und es gibt keine offiziellen Spielcasinos. An das Verbot fühlt sich allerdings keiner gebunden. So entstanden in Thailand unzählige, illegale Spielcasinos, in denen die Thais Haus und Hof verzocken.

 

Kambodscha machte sich die Spielleidenschaft zu Nutze, so entstanden in kürzester Zeit in den Grenzstädten dutzende Spielcasinos. In ihnen rollt die Kugel und die Karten werden ausgeteilt. Täglich gibt es einen wahren “Zocker Tourismus” der Thais, die in das benachbarte Kambodscha pilgern, um ihrer “Sucht” zu frönen. Den Transport übernehmen findige Mini Bus Unternehmer, die dabei gut Kasse machen, auf dem Rückweg werden noch einige Stangen Zigaretten geschmuggelt, auch das bringt Geld. Laut der Spielcasino Direktion sind Thais die besten Kunden.

 

Die Nachbarländer wachen auf, fragen sich warum sie Kambodscha das Geschäft mit den Spielcasinos alleine überlassen sollen. Birma und Laos eröffneten eigene Spielcasinos und streichen zufrieden die Steuereinnahmen ein. Selbst im moslemischen Malaysia wurde ein Spielcasino eröffnet.

 

Andere Staaten denken über eine längst fällige Legalisierung der Spielcasinos nach. Interessanterweise gehören die meisten Spielcasinos in Kambodscha reichen Thais, so kann der Verdacht der Geldwäsche nicht einfach von der Hand gewiesen werden. Eine Legalisierung macht jedenfalls Sinn, die armen Länder hätten erheblich mehr Steuereinnahmen, dies käme auch der Bevölkerung indirekt zu Gute.

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