Tempel Stadt Sambor Prei Kuk

Es müssen nicht immer die Tempel von Angkor-Wat sein, die von Touristen besucht werden. Andere Sehenswürdigkeiten, wie die Tempel-Anlage Sambor Prei Kuk sind mindestens ebenso interessant. Sie ist sogar älter als Angkor-Wat und war früher Mittelpunkt der Khmer Dynasty.

 

Seit langem ist eine Veränderung im Tourismus nach Kambodscha zu beobachten. Die Touristen gehen eigene Wege, wollen das Land auf eigene Faust entdecken, fernab vom Massentourismus. Individual Urlaub heißt der Slogan. Sie urlauben an einsamen Badestränden, machen eine Floßfahrt auf dem Mekong, oder Trekking Touren durch den herrlichen Urwald. So kommen auch immer mehr Urlauber zu den Ruinen von Sambor Prei Kuk. Die Anlage ist leider sehr zerfallen, besteht aus 150 Tempeln, auf einem Gebiet von etwa 300 Hektar. Die Tempel-Anlage war wie Angkor-Wat Shiva und den Hindu Gottheiten geweiht. Zahlreiche filigran gearbeitete Reliefs versetzen den Besucher in Erstaunen über die Geschicklichkeit der damaligen Baumeister.

 

Sambor Prei Kuk wurde während des Krieges von der US Armee bombardiert, davon zeugen zahlreiche Bombentrichter. Die Roten-Khmer scheuten nicht davor zurück, angebetete Statuen zu stehlen, zu verkaufen und mit dem Geld ihr Waffenarsenal zu vervollständigen. In jüngerer Zeit sind Archäologen tätig und versuchen die Geschichte der Tempel zu ergründen.

 

Die Anreise kann über Phnom Penh erfolgen, Linien-Busse fahren bis Kompong Thom. Da stehen dem Interessierten Unterkünfte zur Verfügung. Die Entfernung zu der Tempel-Anlage Sambor Prei Kuk beträgt lediglich etwa 12 Kilometer. Die Anlage ist einen Abstecher wert, danach steht einer Weiterfahrt nichts im Wege, die Busverbindungen sind äußerst gut.

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