Tipps für den Einkauf in Kambodscha

Wie in vielen anderen asiatischen Ländern auch, unter anderem in Thailand, gelten für den Ausländer auf den Märkten und Geschäften andere Preise als für die einheimische Bevölkerung. In den großen Supermärkten ergeben sich keine Probleme, da alle Waren mit Preisen versehen sind und zudem recht preiswert. Kleinere Läden versehen ihre Waren nicht mit Preisschildern und so kann es passieren, dass sie diese an unwissende Urlauber zu überhöhten Preisen verkaufen. Es gibt keine festgelegte Preisobergrenze wie zum Beispiel in Deutschland.

 

Nun könnte bei dem Touristen leicht der Eindruck enstehen, dass er von dem Verkäufer hereingelegt wurde, dies führt oft zu Verstimmungen auf beiden Seiten. Die Asiaten sehen das allerdings anders. Ihre Denkweise und Mentalität unterscheidet sich grundlegend von unserer. Sie gehen davon aus, das der Ausländer über grössere finanzielle Mittel verfügt und sehen kein Unrecht darin, ihm auf Grund dieser Tatsache einen höheren Betrag abzuverlangen. Denken sogar, das würde seinen Status erhöhen. Die Touristen aber wollen keinen Status Gewinn, sondern faire Preise.

 

Handeln, oder sich mit ihnen streiten, führt zu nichts Asiaten bleiben auf ihrem einmal gefassten Standpunkt bestehen. Preise sollten im Vorfeld abgeklärt werden, nicht erst wenn es an das Bezahlen geht. Wohl gemerkt nicht alle Händler und Ladenbesitzer handeln so, manche denken auch an die Folgegeschäfte und sind bestrebt zufriedene Kunden zu gewinnen. Nach einer gewissen Zeit stellt sich heraus, wo eingekauft werden kann und wo nicht. Meistens wird die Ware dann zum landesüblichen Preis abgegeben. Fragt man sich doch automatisch, warum das nicht von Anfang an so geht.

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