Vogelart in Phnom Penh entdeckt

Selbst in der heutigen Zeit, werden in Kambodscha sporadisch immer wieder neue Tierarten entdeckt. So geschehen vor etwa einem Monat in Phnom Penh. Forscher entdeckten in der Hauptstadt des Landes eine neue Vogelart, den kambodschanischen Schneidervogel. So unbekannt kann der kleine Geselle mit den roten Federn am Kopf allerdings nicht sein. Bereits 2009, als die Vogelgrippe in Asien herrschte, wurde die Vogelart mehrmals in Phnom Penh gesichtet.

 

Im Jahr 2012 wurde mit der Erforschung der Vogelart begonnen. Seine Gene, das Gefieder und sein Gezwitscher wurden von Wissenschaftlern auf das genaueste untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen einzigartige Spezies handelt. Sein offizieller Name lautet: Orthotomus chaktomuk. Eine Küstenregion in Phnom Penh heißt Chaktomuk, sie verlieh ihm seinen Namen. Der gesamte Körper des eher kleinen Vogels ist zart-grau, auffallend ist nur das rot-orange Gefieder an seinem Kopf.

 

Vor circa einem Monat wurde die Vogelart nun von den Forschern als neue Entdeckung vorgestellt. Es mutete schon etwas seltsam an, dass es sich dabei um das gleiche Forscher-Team handelt, dass bereits 2012 eine Reihe von Tests an dem Vogel durchführte. In der Großstadt kann er nur überleben, da es auch dort seinen natürlichen Lebensraum gibt. Er bevorzugt mit dichtem Gestrüpp bewachsene Flussebenen. Verwechselt wird er häufig mit dem kambodschanischen Häherling, der aber in anderen Regionen des Landes beheimatet ist. Die Wissenschaftler gehen nun davon aus, dass die Vogelart weiter verbreitet ist als bisher angenommen wurde. Die Art soll weiterhin beobachtet und bei Bedarf unter einen besonderen Schutz gestellt werden. Die Vogelart gilt bisher nur als leicht bedroht.

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