Vom Aussterben bedroht Elefanten in Kambodscha

Es liegen keine genauen Angaben zur Zahl der wild lebenden Elefanten in Kambodscha vor. Die meisten Tiere leben in der Region um Kardamom und in der Provinz Mondulkiri. Die Kambodschaner, die ihre Felder bestellen, sehen die Elefanten nicht gerne in ihrer Nähe, da die Dickhäuter ihre Felder auf der Suche nach Nahrung ständig verwüsten. Es kann passieren, dass ganze Ernten vernichtet werden, die Arbeit von mehreren Monaten umsonst war.

 

Kambodscha ist eines der wenigen Länder, in denen der asiatische Elefant noch wild lebt. Im Kardamomgebirge und dem in der Nähe liegenden Elefanten-Gebirge sollen etwa 260 Elefanten ihr Dasein fristen. Elefanten wurden früher als Arbeitstiere in Kambodscha verwendet. Sie trugen wesentlich zum Bau von Angkor-Wat bei, indem sie die schweren Sandsteinblöcke transportierten. Die Gesamtzahl der in Kambodscha lebenden Tiere wird auf weniger als 400 geschätzt. Etwa 100 Elefanten sollen domestiziert sein. Die Tiere werden in fast ganz Südostasien auch aus religiösen Gründen verehrt.

 

Der asiatische Elefant ist leichter zu zähmen als der afrikanische, deshalb wird er seit Jahrtausenden als Nutztier gehalten. Früher lebte er im Dschungel und im offenen Grasland. Da sein Lebensraum durch die Menschen eingeschränkt wurde, hat er sich in die Wälder zurückgezogen. Auf der Insel Java ist seine Art bereits ausgestorben.

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