Vorsicht am Geldautomaten

Die Betrügereien an Geldautomaten in Kambodscha häufen sich laut Presseberichten. In der Hauptstadt Phnom Penh wurde an einem ATM-Automaten Geld abgehoben, obwohl die Geschädigten sich zu der Zeit nicht im Land aufhielten. Vorsicht sollten Urlauber ebenfalls walten lassen. In Thailand werden durch Skimming schon seit Jahren Bankkunden betrogen. Die Betrügereien können von jedem Land aus betrieben werden. Raffinierte Elektronik-Betrüger ermitteln die auf den ATM-Karten gespeicherten Daten und stellen White-Plastics (Kopien) her.

 

An den Geldautomaten werden pass genaue Kartenlesegeräte angebracht. Diese sind für den Kunden bei aller Vorsicht nicht zu erkennen. Er schöpft auch keinen Verdacht, da ihm die gewünschte Summe problemlos ausgezahlt wird. In Pattaya sind es überwiegend Ausländer, die mit diesem Trick ihre Urlaubskasse aufbessern. Für die Polizeibehörden in Kambodscha ist diese Art von Kriminalität neu. Deshalb stehen sie dem Problem relativ machtlos gegenüber.

 

Die Fälle von Skimming häufen sich. Dabei gehen die Betrüger immer geschickter vor. Sie verfeinern ihre Techniken, um den Code der Kreditkarten zu knacken. Um zu verhindern, dass grössere Beträge abgehoben werden, sollten ATM-Karten vom Kunden limitiert werden. So kann nur ein bestimmter Betrag am Tag abgehoben werden. Bisher fand diese Art des Betrugs nur in Phnom Penh statt. Die Polizei vermutet, dass die Geldautomaten in kleineren Städten und Orten für die Betrüger nicht geeignet sind. Beim Abheben von Geld sollte der Urlauber jedenfalls vorsichtig sein. Bei der Eingabe des Pin-Codes sollten sie die Tastatur mit dem Körper verdecken. Auch vor dem Diebstahl von Kreditkarten wurde von der Polizei ausdrücklich gewarnt.

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